Hormonspiegel-Bestimmungen

Zwischen dem Östrogenspiegel bei Frauen nach den Wechseljahren und dem Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund), Arteriosklerose (Gefässverkalkung) zu erkranken, besteht ein enger Zusammenhang. Der Östrogenspiegel sollte den Wert von 15 pg/ml nicht unterschreiten. Neuere Forschungsergebnisse belegen, daß sich bei Frauen unter diesem Wert das Risiko für spätere Oberschenkelhals- oder Wirbelbrüche verdreifacht. Durch den Hormonmangel wird zudem der Alterungsprozeß beschleunigt.

Ob Sie zu dieser Risikogruppe gehören, lässt sich durch die Bestimmung des Östrogenspiegels (Östradiol) bestimmen. Eine frühzeitige Therapie kann diese unangenehmen Folgen des Hormonmangels vermeiden oder vermindern.

Viele Frauen leiden durch die Veränderung der Hormonsituation auch unter Hitzewellen, Schweissausbrüchen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen bis zu Depressionen. Ob diese Beschwerden Hinweise auf die Wechseljahr sind lässt sich durch Bestimmung der Hirnanhangdrüsenwerte (FSH) genauer abklären.

Haarprobleme, Akne oder fettige Haut sind häufig auf erhöhte Werte von männlichen Hormonen zurückzuführen. Das Testosteron lässt sich problemlos im Blut bestimmen. Eine zielgerichtete medikamentöse Therapie ist in den meisten Fällen möglich.

Die Bestimmung der hier genannten und auch weiterer spezieller Hormonwerte sind Wunschleistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören.

Sie erhalten zwei Rechnungen über die Beratung, Blutentahme und gesondert über die angeforderte Laborleistungen.