Zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen

In den Bestimmungen den gesetzlichen Krankenkassen ist für die Betreuung einer ungestörten und gesund verlaufenden Schwangerschaft festgelegt, dass im Verlauf der gesamten Schwangerschaft drei Ultraschalluntersuchungen zu erfolgen haben:

  • zwischen der 8. - 12.
  • zwischen der 19. - 22. und
  • zwischen der 29. - 32. Schwangerschaftswoche

Die dafür vorgesehenen Vergütungen sind in der Schwangerschaftspauschale enthalten.

Darüber hinaus dürfen Ultraschalluntersuchungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen nur dann durchgeführt werden, wenn sich bei den 3 oben genannten Ultraschalluntersuchungen Auffälligkeiten ergeben, die auf eine mögliche Erkrankung des Ungeborenen hinweisen.

Über diese drei Untersuchungen hinaus sind engmaschige Kontrollen sinnvoll und tragen zum Gefühl der Sicherheit der werdenden Mutter bei. Ebenso sind Ultraschalluntersuchungen kurz vor der Geburt (Gewichtsschätzung, Wachstumskontrolle, Lagekontrolle etc.) auch im komplikationslosen Routinefall sehr sinnvoll. Natürlich ist es verständlich, dass viele angehenden Eltern immer wieder auch optisch mit ihrem Kind in Kontakt treten wollen. Diese Ultraschalluntersuchungen sind für alle werdenden Eltern von wesentlicher Bedeutung , ein "Vor-"freudiges Ereignis, um eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen. Die kassenärztliche Bundesvereinigung hat nun ausdrücklich festgestellt, dass dieses "Baby-Fernsehen" nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören darf.

Wir möchten Ihnen jedoch die Möglichkeit bieten, bei jeder Mutterschaftsvorsorge-Untersuchung auch eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu lassen.